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Nicht-medikamentöse Schmerztherapie

Achtsamkeit

Bei Schmerzerkrankungen kommt es zu einer erhöhten Empfindlichkeit (Sensibilisierung) des vegetativen Nervensystems. Eine gewisse schmerztherapeutische Beeinflussungsmöglichkeit auf den Parasympathikus besteht beispielsweise durch vegetativ wirksame Entspannungsverfahren oder auch die so genannte Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction, MBSR).

Achtsamkeitsübungen lenken die Aufmerksamkeit auf die Gegenwart und lassen den Patienten Körperempfindungen, Gefühle, Stimmungen oder innere Bilder bewusst wahrnehmen. Ziel ist, eine innere Haltung einzunehmen, die unvoreingenommen interessiert und erkundend bemerkt, ohne zu bewerten und einzugreifen.

Achtsamkeitsübungen können Stress reduzieren und helfen, chronische Schmerzen zu bewältigen, indem der Fokus der Aufmerksamkeit auf angenehme Empfindungen gelenkt wird. Dies wirkt sich ebenfalls positiv bei depressiven Verstimmungen aus.

Eine Möglichkeit, um innerlich zur Ruhe zu kommen, ist etwa, sich auf die Atmung zu konzentrieren. Durch eine bewusste Atmung können leichter störende Einflüsse von außen ignoriert werden.

Entspannende Maßnahmen beeinflussen über das vegetative Nervensystem die Pulsrate, den Blutdruck oder den Muskeltonus - sie benötigen zum Erlernen Anleitung und Übung.

Quelle: Achtsamkeit für Anfänger, Jon Kabat-Zinn, 2013, Arbor Verlag

 

Akupunktur und Akupressur

Bei der Körperakupunktur werden feine Einmalnadeln in bestimmte Hautpunkte gestochen, wo sie etwa 20 bis 30 Minuten verbleiben, während sich der Patient auf der Liege entspannt. Nach dem Verständnis der chinesischen Medizin wird durch den Nadelreiz der Energie (Qi)-Fluss angeregt und reguliert. Blockaden und Störungen lösen sich auf. Viele Akupunkturpunkte befinden sich auf unsichtbaren Energiebahnen, den so genannten Meridianen. Verwendet werden aber auch Punkte außerhalb der Meridiane in der Nähe des Schmerzes. Es ist wissenschaftlich nicht restlos geklärt, welche Mechanismen im Detail bei einer Akupunktur im Körper ablaufen. Der stimulierende Reiz der Nadeln führt unter anderem im Gehirn zu einer vermehrten Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen.

Für eine Akupunkturtherapie gibt es keine Altersgrenze.

Angewendet wird Akupunktur bei akuten und chronischen Schmerzen wie

  • Schmerzen des Bewegungsapparates, z.B. Arthroseschmerzen, Schmerzen an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule
  • Schmerzen bei Bandscheibenvorfall
  • Gesichts- und Kopfschmerzen, z.B. Migräne
  • Schmerzen des Kau- und Zahnsystems
  • Fibromyalgie
  • Tumorschmerzen
  • Schmerzen nach einem Schlaganfall
  • Karpaltunnel-Syndrom
  • Schmerzen bei Neuralgien, z.B. Trigeminusneuralgie
  • neuropathische Schmerzen, z.B. bei Gürtelrose (Zoster)

 

Ähnlich wie die Akupunktur arbeitet auch die Akupressur: Diese Methode gilt als Vorgängerverfahren der Akupunktur. Statt durch Nadeln werden die Triggerpunkte durch stumpfen mechanischen Druck stimuliert.

 

http://flexikon.doccheck.com/de/Akupressur

Akupunktur und Akupressur Nicht-medikamentöse Schmerztherapie - Akupunktur und Akupressur

Quellen:
Akupunktur in der Schmerztherapie: Ein integrativer Ansatz, Bäcker, Marcus (Hrsg.) / Hammes, Michael G. (Hrsg.), Urban & Fischer Verlag 2004

 

Autogenes Training

Autogenes Training ist neben der progressiven Muskelrelaxation ein weiteres, häufig in der Schmerztherapie eingesetztes Entspannungsverfahren.

Diese auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik wurde aus der Hypnose entwickelt und hat das Ziel, von innen heraus, ohne äußeres Zutun und ohne äußere Unterstützung Entspannung zu erreichen. Die Technik dient vornehmlich der körperlichen Entspannung und Erholung, kann aber auch Ängste, negative Gefühle und Schmerzen mildern.

Negativ auswirken können sich Entspannungsverfahren wie Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation beim Restless-Legs-Syndrom, da eine Ruhigstellung unter Umständen die Symptome verstärken kann.

 

Quellen:
Autogenes Trainig: Grundlagen, Technik, Anwendung, Claus Derra (Hrsg.), 2002, Deutscher Taschenbuch Verlag

Ergotherapie

Ergotherapie ist eine funktionelle Behandlungsmaßnahme, die in Einzel- oder Gruppentherapie durch variierendes Explorieren und Üben alltagsnahe Bewegungsabläufe sowie handwerkliche und gestalterische Tätigkeiten schult. Ziel ist es, schmerzhaft oder koordinativ bedingte Einschränkungen der Alltagsbewältigung zu beheben und durch die verbesserte Handlungsfähigkeit die soziale und berufliche Lebensqualität zu verbessem.

Gerade für ältere Patienten ist es wichtig, dass sie ein selbstständiges und selbstbestimmtes Lebens führen können, bei jüngeren Betroffenen liegt das Augenmerk auch auf der Wiedereingliederung in das gewohnte Alltags- und Arbeitsleben.

Kerngebiete der Ergotherapie sind Selbsthilfetraining (Körperhygiene, Nahrungsaufnahme und Fortbewegung), Funktionstraining (alltägliche Bewegungsabläufe zuhause oder im Beruf, ggf. mit Hilfsmitteln), Kompensationstraining (angepasste Ausweich- und Ersatzbewegungen je nach Gesundheitszustand), Muskel- und Gelenkschutz (inkl. Versorgung mit Hilfsmitteln).

Quelle:
Schmerztherapie: Akutschmerz, chronischer Schmerz, Palliativmedizin, Thomas Standel et al, 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2010, Georg Thieme Verlag

 

Massage

Massagen haben einen positiven Einfluss auf Muskelverspannungen, die Schmerzmodulation sowie Schmerzsymptomatik. Sie können auch vorbereitend auf eine aktivierende Maßnahme angewendet werden.

Bei Indikationen wie Myalgien, Tendomyosen, Muskelhartspann, schmerzhaften postoperativen oder posttraumatischen Weichteilverklebungen und Vernarbungen kommen Massagen zur Anwendung. Es werden unterschiedliche Grifftechniken angewandt, die den Muskeltonus senken, entkrampfen, die Durchblutung fördern und Reflexe anregen.

Auch Paresen, Spastiken, Neuralgien und Sensibilitätsstörungen lassen sich mit Massagen behandeln. Zudem steht hinter einem Verspannungszustand der Muskulatur häufig eine psychische Belastungssituation.

Bei der Reflextherapie oder Reflexzonenmassage (Fuß oder Hand) werden drucksensible Zonen durch berührende Griffe stimuliert. Die Reflextherapie beruht ähnlich wie die Akupunktur auf der Vorstellung, dass jeder Teil des Körpers an Fuß oder Hand einen Reflexpunkt hat. Findet sich ein schmerzhafter Bereich, wird Druck auf diesen ausgeübt, um „reflektorisch“ spiegelnde Muskelgruppen oder Organe entweder anzuregen oder zu beruhigen.

Kontraindiziert sind Massagen bei akuten Entzündungen, fieberhaften Erkrankungen, Erkrankungen der Gefäße und der Haut, bei Verletzungen oder Krampfadern.

Massage Nicht-medikamentöse Schmerztherapie - Massage

Quellen:
Zenz, Michael (Hrsg.) / Jurna, Ilmar (Hrsg.), Lehrbuch der Schmerztherapie, Grundlagen, Theorie und Praxis für Aus- und Weiterbildung, 2. Auflage 2001, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart.

Physiotherapie

Sowohl bei nozizeptiven als auch neuropathischen Schmerzen ist Physiotherapie neben der pharmakologischen Behandlung das wichtigste konservative Verfahren in der Schmerzbehandlung. Es zielt darauf ab, die Funktionen des Organismus zu verbessern oder wieder herzustellen. Hierbei kommen passive als auch aktive Methoden unter Mitarbeit des Patienten zum Einsatz.
Preuße/Römer, in Schmerztherapie: Akutschmerz, chronischer Schmerz, Palliativmedizin, Thomas Standel et al, 2010, Thieme Verlag, S. 148

Generell verursachen Schmerzen – insbesondere chronische – auch strukturelle und funktionelle Veränderungen am Bewegungssystem: Unzureichend koordinierte Bewegungs- und Haltungsmuster führen über Muskeldysbalancen und -adynamien zu funktionellen und strukturellen Bewegungseinschränkungen. Dies kann sich auch somatisch in Muskelverkürzungen, Atrophie, Trigger- und Tenderpoints niederschlagen, die wiederum über Bewegungseinschränkungen den Schmerz unterhalten oder gar verstärken.
Preuße/Römer, in Schmerztherapie: Akutschmerz, chronischer Schmerz, Palliativmedizin, Thomas Standel et al, 2010, Thieme Verlag, S. 148

Insbesondere bei muskoskelettalen Beschwerden helfen Dehn- und Kräftigungsübungen, die Gelenke zu entlasten und ihre Nährstoffversorgung zu verbessern, Fehlhaltungen zu korrigieren oder vorzubeugen. Eine konsequente, tägliche Durchführung macht die Muskulatur geschmeidig und hilft, sie zu stärken.

Chronischer Schmerz führt in der Regel zu einer Verminderung der Aktivität – oft mit weitreichenden Folgen. Psychisch entsteht ein Gefühl der Hilflosigkeit bis hin zu Depressionen. Sozial ist das Familienleben zusätzlich belastet, und schließlich führt die verminderte Aktivität auch zu einer körperlichen Dekonditionierung im Bewegungsapparat und Herz-Kreislauf-System. So entsteht der Teufelskreis von Schmerz-Schonung-Dekonditionierung-Belastungsintoleranz.
Thiemann H. Physiotherapie und chronischer Schmerz – Wege aus dem Irrgarten. München: Plaum; 2005

Zu Beginn steht bei physiotherapeutischen lnterventionen die Beeinflussung des Schmerzes durch spezifische Techniken und Übungen im Vordergrund. Im weiteren Verlauf werden zunehmend motivational-aktivierende Aspekte in den Fokus gerückt, um das Schonungs- und Meidungsverhalten abzubauen und Alltagskompetenz zu entwickeln. Über das Entwickeln von Ressourcen und aktiven Kompensationsmöglichkeiten sowie den Abbau von Schonungsverhalten und physischer Dekonditionierung kann der Schmerz gleichermaßen reduziert wie die allgemeine Leistungsfähigkeit aufgebaut werden.
Preuße/Römer, in Schmerztherapie: Akutschmerz, chronischer Schmerz, Palliativmedizin, Thomas Standel et al, 2010, Thieme Verlag, S. 148

Physiotherapie Nicht-medikamentöse Schmerztherapie - Physiotherapie

Quellen:
Schmerztherapie: Akutschmerz, chronischer Schmerz, Palliativmedizin, Thomas Standel et al, 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2010, Georg Thieme Verlag

Progressive Muskelrelaxation (PMR)

Bei vielen Schmerzsymptomen verschaffen Maßnahmen Linderung, die psychosoziale Aspekte mit einschließen. Dazu zählen vor allem vegetative Entspannungsübungen, bei denen eine gewisse schmerztherapeutische Beeinflussung auf den Parasympathikus besteht. Zu den bekanntesten Techniken zählt die Progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Edmund Jacobson.

Die Progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Jacobson ist eine (muskuläre) Entspannungstechnik, bei der einzelne Muskelgruppen jeweils gezielt leicht angespannt (7 bis 10 Sekunden) und im Anschluss wieder entspannt werden. Es folgen Entspannungsphasen von 30 bis 50 Sekunden – diese spielen eine hervorgehobene Rolle während des gesamten Prozesses.

PMR wirkt stabilisierend auf das vegetative Nervensystem, verbessert die Leistungsfähigkeit und hat einen lindernden Einfluss auf Schmerzen (Spannungskopfschmerz, Rückenschmerzen und Migräne), Schlafstörungen, Bluthochdruck, Asthma, Tinnitus, Colon irritabile und die koronare Herzkrankheit.

Körper, Seele und Geist werden durch die PMR gleichermaßen wieder „ins Lot gebracht“. Es geht immer wieder darum, eine gesunde Balance zwischen dem Machen und Lassen, der Anspannung und Entspannung, zwischen dem Festhalten und Loslassen im Alltag zu finden. Die PMR gilt als ein idealer Weg, um Achtsamkeit einzuüben und die dahinterstehende Grundhaltung der Selbstliebe und Selbstverantwortung zu verstehen und zu erleben.

Die Bedeutung eines chronischen Schmerzgeschehens kann sich relativieren, indem der Patient die Fähigkeit erlernt, den Fokus seiner Aufmerksamkeit zu wählen.

Lernt ein Schmerzpatient, die Aufmerksamkeit auf eine angenehme Empfindung irgendwo anders im Körper zu lenken oder sich mit aller Aufmerksamkeit in ein Musikstuck zu vertiefen, kann der Schmerz die dominierende Qualität über das Bewusstsein verlieren.

Im Gegensatz zur Hinlenkung auf angenehme Empfindungen kann auch die bewusste Fokussierung auf den Schmerz und seine Erkundung unter ganz bestimmten Voraussetzungen und Bedingungen sinnvoll sein.

Bei Schmerzpatienten sind einige Besonderheiten zu beachten: Die Anspannung sollte nicht zu fest sein, sondern gerade fest genug, um den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung wahrzunehmen. Es kann durchaus vorkommen, dass Patienten bei einer PMR anfangs Schmerzen spüren und eine innere Unruhe oder bestimmte Körpersymptome (verstärkt) wahrnehmen.

 

Psychologische Begleitmaßnahmen/Psychotherapie

Eine effiziente Schmerztherapie muss individuelle Einflussfaktoren berücksichtigen. Gerade bei chronischen Schmerzpatienten kann es hilfreich sein, einen Psychotherapeuten mit in die Schmerztherapie einzubeziehen. Er kann die biologischen, psychischen und sozialen Merkmale des aktuellen Schmerzverhaltens und -erlebens erheben und zu einem biopsychosozialen Schmerzmodell zusammenfassen.

In diesem, auf den einzelnen Patienten zugeschnittenen Schmerzmodell, werden die aktuellen Erlebens- und Empfindungsstile zusammengestellt, auf ihre Schmerzrelevanz geprüft und gegebenenfalls in Veränderungspläne überführt.

Je nachdem, ob ungünstige (dysfunktionale) Verhaltens- und Erlebensstile schon lange vor dem ersten Auftreten des Schmerzproblems erworben wurden oder erst danach, kommen anfänglich eher aufarbeitende (Konflikt-, Gedanken- und Beziehungsanalyse) oder vorwiegend modifikatorische (z.B. Aktivitätsänderung, Verhaltenslenkung) Therapieprinzipien zum Einsatz. Im weiteren Behandlungsverlauf werden funktionale Erlebens- und Verhaltensmuster soweit eingeübt, bis spürbare Verringerungen der chronischen Schmerzempfindung und der damit verbundenen Beschränkungen in der individuellen Lebensgestaltung erfolgen.

Erfahrungsgemäß gelingt es häufig zuerst, die schmerzbedingten Einschränkungen im alltäglichen Leben zu verringern, während sich die Abnahme der Schmerzempfindung erst mit einiger Verzögerung einstellt.

Es ist wichtig, den Patienten ausführlich über die Maßnahme zu informieren, damit dieser eine Vorstellung darüber erhält, was bei einer Psychotherapie geschieht. Niedergelassene Psychotherapeuten haben manchmal eigene Informationsunterlagen, die man unter Umständen schon vorhalten kann. Auch Buchtipps oder Kopien von Zeitschriftenartikeln können helfen, die Schwelle zur Beschäftigung mit den psychosozialen Faktoren des Schmerzes oder zur Aufnahme einer Psychotherapie zu senken.

Quelle: Schmerzpsychotherapie: Grundlagen, Diagnostik, Krankheitsbilder, Behandlung, Birgit Kröner-Herwig et al., 2011, Springer Verlag

 

Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)

Ergänzend zur medikamentösen Therapie versprechen verschiedene nicht-medikamentöse Schmerztherapien Linderung.
Häufig angewendet werden so genannte Periphere Stimulationstechniken wie die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS-Verfahren). Diese Therapiemethode mit Hilfe elektrischer Hautstimulation hat eine lange Geschichte: Bereits im antiken Griechenland wurden elektrisierende Zitterrochen zur Behandlung von Kopf- und Gelenksschmerzen eingesetzt.
Das moderne TENS-Verfahren ist eine Stimulationsmethode zur Aktivierung des körpereigenen Schmerzhemmungssystem auf spinaler und supraspinaler Ebene. Im Schmerzbereich oder in der direkten Umgebung, aber auch über Trigger- und Akupunkturpunkten werden die Elektroden auf die Haut geklebt und auf eine besondere Frequenz eingestellt, die sich in der Regel nach der Art der Schmerzen richtet.
PainCompendium S. 249

Die Wirkweise der TENS beruht auf einer Aktivierung körpereigener spinaler und supraspinaler Schmerzhemm-Mechanismen. Welche Mechanismen überwiegen, hängt vor allem von der gewählten Frequenz ab: Die hochfrequente TENS stimuliert vorwiegend die dicken A-Beta-Fasern, die auf spinaler Ebene die Schmerzweiterleitung über A-delta- und C-Fasern hemmen. Die niederfrequente TENS stimuliert auch nozizeptive Fasern (A-delta- und C-Fasern) und aktiviert vermutlich durch eine erhöhte Endorphinausschüttung das supraspinale Schmerzhemmsystem.
PainCompendium S. 250

Die transkutane elektrische Nervenstimulation erfolgt in der Regel über einen tragbaren, batteriebetriebenen Impulsgenerator, der über Kabel mit Elektroden auf der Haut verbunden ist. Der Impulsgenerator ist im Allgemeinen mit einem Intensitäts-, einem Frequenz-, und einem Impulsbreiten(-dauer)regler sowie einem Mode-Selector ausgestattet.
PainCompendium S. 249

Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) Nicht-medikamentöse Schmerztherapie - Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)

Quellen:
TENS: Transkutane elektrische Nervenstimulation in der Schmerztherapie, Raymund Pothmann (Hrsg.) et al, 4. Auflage 2010, Karl F. Haug Verlag

 

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