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Beeinflussende Faktoren der Schmerzwahrnehmung Forscher fanden heraus, dass Menschen aus Kulturkreisen, die dem Schmerz eine besondere Aufmerksamkeit schenken, sehr viel schmerzempfindlicher sind. Wird Schmerz mit viel Aufmerksamkeit und Mitleid begegnet, so speichert das Gehirn dies ab: Schmerz bedeutet positive Zuwendung - das Gehirn heißt Schmerz willkommen, das Risiko für chronische Schmerzen ist ungleich höher. Unsere Psyche hat enormen Einfluss auf die Wahrnehmung von Schmerzen. Während z. B. Stress, fehlende Entspannung, Ängste und Niedergeschlagenheit unsere Schmerzsensibilität erhöhen, können gute Laune und Ablenkung Schmerzen lindern. |

Schmerzen sind ein sehr individuelles Erlebnis. Sie werden von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich wahrgenommen.
Ob Schmerzen als leicht, unangenehm, heftig oder unerträglich empfunden werden, hängt neben der Stärke des Schmerzreizes auch vom Empfinden des Einzelnen ab.
Eine Reihe von Faktoren spielen hier eine Rolle: die individuelle Erfahrung mit Schmerzen, die psychische Verfassung, die Situation und die Stimmungslage. So kann Schmerz beispielsweise in einer mit Angst besetzten Situation als wesentlich intensiver empfunden werden als in anderen Situationen - auch dies ist eine zusätzliche Reaktion zum Schutz vor Gefahr.
Im Laufe seines Lebens entwickelt jeder Mensch eine individuelle Schmerztoleranz, so dass Menschen unterschiedlich heftig auf gleiche Reize reagieren können.
Redaktionsteam